Rose AusländerAnnette von Droste-HülshoffDer große Heinz Erhardt AbendAntoine de Saint-ExupéryGoetheHeine in ParisHermann HesseRilkeRingelnatzDer Erich Kästner AbendDer große Kurt Tucholsky AbendUdo JürgensFrancois VillonChansonMascha KalekoWilde WeiberBrechtFrida KahloDer neue Loriot AbendJeanne d'ArcSchiller

"Schreiben war leben, überleben"

Gedichte und Prosa von Rose Ausländer

Rezitation: Barbara Kleyboldt

Regie: Rüdiger Trappmann

Rose Ausländer wurde am 11. Mai 1901 in Czernowitz in der Bukowina,
damals österreichisch-ungarische Monarchie, heute Teil der Ukraine,
als Tochter jüdischer Eltern geboren.
Mit 17 Jahren schrieb sie ihre ersten Gedichte.

1988 starb sie im Nelly-Sachs-Haus in Düsseldorf, ihre im Alter letzte Zufluchtsstätte.

Alle ihre Gedichte sind Selbstdarstellungen ihres Lebens
und des Lebens in allen seinen Gestaltungen, Verzweigungen und Möglichkeiten.

Sie halten Rechenschaft über Vorgänge, denen sie und andere ausgesetzt waren.
So die glückliche Kindheit in der Bukowina,
der Verlust der Heimat nach dem ersten Weltkrieg,
die Wanderjahre zwischen Europa und den USA,
das Trauma der Judenverfolgung im Ghetto von Czernowitz und
ihr später Erfolg in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren.

Sie wird mit Literaturpreisen überhäuft.
Ihre Bedeutung wird in einem Atemzug
mit Else Lasker-Schüler und Marie Luise Kaschnitz genannt.

Über sich selbst sagt sie:
“Weil Wörter mir diktieren:
Schreib uns, schreibe ich!
Sie wollen verbunden sein.
Verbündete Wort mit Wort mit Wort.
Ins Papierfeld einrücken wollen sie, da soll der Kampf ausgefochten werden.”