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Jeanne d'Arc

mit Barbara Kleyboldt – Rezitation und Schauspiel
und Roger Hanschel – Saxophon

Regie: Rüdiger Trappmann

Jeanne d´ Arc oder Johanna von Orleans gehört
zu den Lichtgestalten des ausgehenden
Mittelalters. Geboren um 1412 prägte sie
entscheidend die Geschichte Frankreichs.
Sie wurde am 30. Mai 1431 wegen Ketzerei
auf dem Marktplatz von Rouen verbrannt.

Auf einem Streifzug durch Rouen stößt man
überall auf ihre Spuren: den place du vieux marche,
den alten Marktplatz, wo der Scheiterhaufen brannte,
den Festungsturm, in dem sie gefangen gehalten
wurde, oder die Räume des bischöflichen Palais,
in denen sie verhört wurde.

All diese Orte und Plätze werden in großen Fotoformaten als Banner im Bühnenraum hängen.
Wie bei Frida Kahlo gibt auch dieses Mal ein Zusammenspiel zwischen dem gesprochenen Wort und der Musik statt, in einem Zusammenwirken und einem Dialog zwischen einer Schauspielerin und einem Saxophonisten.

Die Lebensgeschichte fußt auf dem Roman Jeanne "Das kurze Leben der Jungfrau von Orléans" von Ursula Flacke und Monologen der beiden Dramen von Friedrich Schiller und George Bernhard Shaw und Bert Brecht.
Der Abend soll eine Antwort geben auf die Frage, warum diese Frau des Jahrtausends mehr als jede andere historisch belegte Frauengestalt im kulturellen Gedächtnis der Menschheit lebendig geblieben ist und was sie uns heute zu sagen hat.:
Sie hat sich gegen eine Welt von Männern durchsetzen müssen und dafür mit ihrem Leben bezahlt.

Wie bei Frida Kahlo wollen wir auch hier zeigen, was große Frauen in der Menschheitsgeschichte bewirken konnten.