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Seit dem 6. Mai 2007 spielen wir mit insgesamt 75 Vorstellungen unseren großen Klassiker Goethe in Italien. Viele Anfragen nach dem zweiten großen Weimarer Dichterfürsten Friedrich Schiller haben uns dazu bewogen,auch diesen deutschen Dichter mit unserem nächsten Programm anzugehen.
Dabei interessiert uns besonders seine Weimarer Zeit und seine "Freundschaft" zu Goethe und das Jahr 1789, in dem er sich in Charlotte von Langefeld verliebte. 1789 war ein dichterischer Höhepunkt in Schillers Schaffen, entstanden doch in diesem Jahr zahlreiche Gedichte und Balladen.

Am 13. Januar 1782 wurde in Mannheim sein Erstlingsstück "Die Räuber" uraufgeführt und das war der Wendepunkt seines Lebens. Dieses Stück, das sich mit dem Thema Gesetz und Freiheit beschäftigte, verursachte bei der Uraufführung einen überwältigen Erfolg und einen Skandal, fühlte sich doch sein Landesherr, Herzog Karl Eugen angegriffen. Nach Arrest und Schreibverbot blieb Schiller nur die Flucht übrig.
Das war der Wendepunkt seines Lebens, hätte die Weimarer Zeit ohne dieses Ereignis wohl nicht stattgefunden. Die Weimarer Zeit war die fruchtbarste Zeit seines Lebens, sind neben neuen Dramen die wichtigsten Balladen und Gedichte entstanden.

Wie auch schon bei "Goethe in Italien" schlüpft Barbara Kleyboldt als Ich- Erzählerin in die Rolle von Friedrich Schiller und rezitiert (auswendig) einige seiner berühmtesten Gedichte und Balladen, während Rüdiger Trappmann als Erzähler die Klammer seiner Lebensgeschichte ist und die Stationen zusammenführt und über die Ich- Situation hinausführt.