Charles Bukowski

Bukowski steht in einem deutlichen Kontrast zu den meisten unserer bisherigen Dichterprogramme. Dennoch gibt es ein Kontinuum zu Heinrich Heine und Bertolt Brecht, erhoben alle drei die Umgangssprache zur Dichtung, bei Heine vor allem in seinem Wintermärchen.

bukowski

Es sind seine Protagonisten, die unser Interesse an Bukowski geweckt haben, Kleinkriminelle, Obdachlose, Alkoholiker und Prostituierte, und nicht zu vergessen, er selbst, auch ein Alkoholiker und Außenseiter.
Auf der Basis eigener Erfahrungen schrieb er in knappem Stil harte, witzige Stories, Romane und Gedichte über das Leben in den Randzonen der amerikanischen Gesellschaft.

Die Texte und Gedichte des Charles Bukowski sind eindringlich und wahrhaftig,immer aber außerordentlich witzig. Sie handeln von der Kehrseite des amerikanischen Traums, so wie er sich abspielt in Amerikas Slums, Absteigen und Bars.

Was uns nicht zuletzt mit seiner kaputten Welt versöhnt, ist sein Humor, der es erlaubt über die Wirklichkeit auch zu lachen.

Der erste Teil des Abends handelt von seiner Kindheit und Jugend. Vieles seines späteren Lebens haben hier ihre Wurzel. Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit dem erwachsenen Bukowski.

Drei Protagonisten werden mit ihrem Können diesen Abend gestalten:
Der Berliner Maler und Zeichner Kornelius Wilkens, der mit Milieuzeichnungen aus dem Leben Bukowskis das Bühnenbild gestaltet, der Kölner Musiker und Jazzsaxophonist, der schon an den beiden Programmen Frida Kahlo und Jeanne d´Arc mitwirkte und Barbara Kleyboldt in abwechselnden Rollen als Erzähler, und als Charles Bukowski und anderen Rollen.

Zitate:

Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel und die Dummen so voller Selbstvertrauen sind.

Das ist das Problem am Trinken, dachte ich mir, während ich mir einen Drink einschüttete. Wenn etwas Schlechtes passiert, trinkt man, um zu vergessen; wenn etwas gutes passiert, trinkt man, um zu feiern; und wenn gar nichts passiert, trinkt man, damit etwas passiert.

Ehrlich gesagt, ich hatte einen Horror vor dem Leben, vor dem, was ein Mann alles tun musste, nur um essen und schlafen und sich was zum Anziehen kaufen zu können. Ich gewöhnte mir beizeiten ab, nach der Traumfrau zu suchen. Ich wollte nur eine, die kein Albtraum war.

 


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